Häufige Fragen zu SilentHire
Hier finden Sie Antworten rund um Prozess, Anonymität, Preise und Testphase.
Allgemein
SilentHire ist eine anonyme B2B-Plattform: Unternehmen veröffentlichen diskrete Stellen, Personalvermittler schlagen passende Kandidatenprofile inkl. Honorar vor – bei Annahme werden die Kontaktdaten per E-Mail freigegeben und beide Seiten tauschen sich direkt aus.
Bei anonymer Personalvermittlung bleiben Firmenname und Kontaktdaten beider Seiten so lange verborgen, bis ein konkretes Kandidatenprofil aktiv angenommen wird. Erst dann gibt SilentHire die Kontaktdaten per E-Mail frei. So können Unternehmen diskret suchen und Personalvermittler diskret vermitteln, ohne vorher Kontaktdaten preiszugeben.
Ja. SilentHire richtet sich ausschließlich an Personalvermittler und suchende Unternehmen.
Ja. SilentHire richtet sich an Personalvermittler, Headhunter, Personaldienstleister und spezialisierte Zeitarbeitsfirmen, die Kandidatenprofile diskret bei suchenden Unternehmen vorstellen möchten.
Personalvermittlung bezeichnet allgemein die Vermittlung von Kandidat:innen an suchende Unternehmen gegen Provision. Headhunting ist eine spezialisierte Form davon, bei der gezielt aktiv nach passenden Kandidat:innen gesucht wird, meist für Fach- und Führungspositionen. Auf SilentHire können beide – Personalvermittler und Headhunter – Kandidatenprofile für anonyme Stellen einreichen.
Ja. Sowohl Personalvermittler als auch Unternehmen werden vor dem ersten Austausch von SilentHire geprüft und verifiziert – in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach dem Absenden des Profils. Das schützt beide Seiten vor Fake-Profilen und sorgt für seriöse Anfragen.
Ja, Unternehmen können Stellen wahlweise als klassische Vermittlung oder als Arbeitnehmerüberlassung ausschreiben – erkennbar am Job-Art-Badge. Personalvermittler, die Arbeitnehmerüberlassung anbieten, weisen ihre Erlaubnis nach § 1 AÜG im Profil nach; SilentHire prüft den Nachweis, bevor Überlassungs-Stellen freigeschaltet werden.
Bei klassischer Vermittlung geben Sie einen Honorarsatz in % des Jahresbruttos an – bei Arbeitnehmerüberlassung gibt es das nicht. Stattdessen nennen Sie Ihren Verrechnungspreis (meist einen Stundensatz) direkt in der Anfrage an das Unternehmen. Das Unternehmen legt bei der Stelle selbst keinen Preis fest – der Preis kommt vom Personalvermittler, pro Anfrage.
Für Personalvermittler
1) Sie finden anonymisierte Jobs. 2) Sie reichen ein anonymisiertes Kandidatenprofil ein – mit Ihrem Honorar in % bei Vermittlung, mit Ihren Konditionen (Verrechnungspreis) bei Arbeitnehmerüberlassung. 3) Das Unternehmen akzeptiert ein Kandidatenprofil. 4) SilentHire verschickt an beide Seiten eine E-Mail mit Kandidatenprofil + Kontaktdaten – ab dann kommunizieren beide Seiten direkt.
Vor der Annahme sieht das Unternehmen Ihr Personalvermittler-Profil in anonymisierter Form sowie den Kandidatenvorschlag inkl. Honorar und Notiz. Kontaktdaten werden erst nach Akzeptanz freigegeben.
Ja. Zu jedem eingereichten Kandidatenprofil gibt es einen anonymen Chat direkt auf SilentHire. Dort lassen sich Rückfragen klären – etwa zu Verfügbarkeit oder Gehaltsvorstellung –, ohne dass eine Seite ihre Identität preisgibt. E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Links werden im Chat automatisch blockiert, bis die Kontaktfreigabe erfolgt.
Bei klassischer Vermittlung geben Sie Ihren Honorarsatz in % (bezogen auf das Jahresbruttogehalt) beim Einreichen des Kandidatenprofils an. Nimmt das Unternehmen den Vorschlag an, ist dieser Satz die Grundlage für die Zusammenarbeit. Beispiel: Bei 80.000 € Jahresbrutto und 20 % Honorarsatz entspricht das einem Vermittlungshonorar von 16.000 €. Bei Arbeitnehmerüberlassung gibt es keinen %-Satz – Sie nennen stattdessen Ihren Verrechnungspreis direkt in der Anfrage. In Ihrem Profil können Sie dafür einen Standardpreis hinterlegen, der jede neue Überlassungs-Anfrage vorausfüllt.
Üblich sind in der Personalvermittlung Provisionssätze zwischen etwa 15 % und 30 % des Jahresbruttogehalts, abhängig von Position, Branche und Marktlage. Auf SilentHire legt jeder Personalvermittler seinen Satz pro Kandidatenprofil selbst fest – Unternehmen sehen ihn direkt beim Vorschlag und entscheiden individuell. SilentHire selbst erhält davon nichts.
Ja, Sie können mehrere passende Kandidatenprofile einreichen. Qualität schlägt Quantität: wenige, sehr passende Kandidatenprofile mit klarer Kurznotiz funktionieren am besten. Identische Unterlagen für dieselbe Stelle erkennt SilentHire automatisch.
Ja. Reichen Sie nur Kandidat:innen ein, die der anonymen Vorstellung zugestimmt haben und über die Datenverarbeitung informiert sind. Das bestätigen Sie bei jeder Einreichung – der Zeitpunkt wird dokumentiert.
Für Unternehmen
Stellenanzeigen werden anonymisiert dargestellt. Erst wenn Sie ein Kandidatenprofil akzeptieren, werden Kontaktdaten freigegeben – danach läuft die Kommunikation direkt zwischen Ihnen und dem Personalvermittler.
Nein, nicht von Anfang an. Sie sehen zunächst nur den anonymisierten Kandidatenvorschlag inkl. Honorar. Erst wenn Sie aktiv ein Kandidatenprofil annehmen, geben Sie damit auch Ihre Kontaktdaten frei – ohne Annahme bleiben sie verborgen.
Ja. Als Kontoinhaber laden Sie Kolleginnen und Kollegen per E-Mail in Ihr Team ein. Teammitglieder sehen Ihre Stellen und Vorschläge, können Vorschläge annehmen oder ablehnen, Stellen verwalten und erhalten die E-Mail-Benachrichtigungen dazu – das Firmenprofil und das Team verwalten weiterhin Sie. Die Team-Nutzung ist ebenfalls kostenlos.
Beide Seiten erhalten automatisch eine E-Mail mit Kandidatenprofil und Kontaktdaten. Ab dann organisieren Sie den Prozess direkt miteinander.
Ja. Sobald Sie Ihr Unternehmensprofil ausgefüllt und zur Prüfung abgeschickt haben, können Sie Stellen anlegen. Für Personalvermittler sichtbar werden sie, sobald Ihr Unternehmen verifiziert ist – passende Job-Alarme gehen dann automatisch raus.
Ja. Sie entscheiden frei, welche Kandidatenprofile Sie annehmen. Es entsteht kein Kontakt, solange Sie nicht akzeptieren.
Läuft die Frist ab, senden Sie bitte eine Verfügbarkeitsanfrage oder lehnen ab. Bleibt eine Anfrage weiterhin unbeantwortet, pausiert SilentHire Ihre offenen Stellen und sperrt vorübergehend das Veröffentlichen neuer Jobs – bis alle offenen Anfragen geklärt sind. In den ersten 30 Tagen nach Ihrer Verifizierung gibt es nur Erinnerungen, noch keine Sperre.
Nein. Bei Arbeitnehmerüberlassung legen Sie beim Veröffentlichen der Stelle keinen Preis fest – Sie wählen nur die Job-Art. Den Verrechnungspreis nennt Ihnen der Personalvermittler direkt bei seiner Anfrage; Sie sehen ihn vor der Kontaktfreigabe.
Preise & Abo
Das Monatsabo kostet 179,95 € im Monat, das Jahresabo 129,95 € im Monat (12 Monate Mindestlaufzeit). Eine Provision auf Ihr Honorar gibt es nicht – das Abo ist die einzige Gebühr. Alle Details stehen auf der Preisseite für Personalvermittler.
Nichts. Unternehmen nutzen SilentHire ohne Plattformgebühr – auch im Team. Kosten entstehen nur in der Zusammenarbeit mit dem Personalvermittler: das vereinbarte Honorar bei erfolgreicher Vermittlung bzw. der Verrechnungspreis bei Arbeitnehmerüberlassung.
Ja. Jede neue Registrierung als Personalvermittler startet mit 30 Tagen kostenloser Testphase – ohne Zahlungsdaten. Danach wählen Sie im Bereich „Abo“ Ihr Monats- oder Jahresabo.
Im Bereich „Abo“ kündigen Sie mit wenigen Klicks zum Laufzeitende: Das Monatsabo endet zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats, das Jahresabo frühestens nach der Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Bis dahin behalten Sie vollen Zugriff.
Datenschutz & Sicherheit
Ja. SilentHire ist auf Datenschutz nach DSGVO ausgelegt: Kontaktdaten werden erst nach aktiver Freigabe durch beide Seiten übermittelt, nicht vorher. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wir schützen Ihre Daten durch technische und organisatorische Maßnahmen und verwenden sie nur für den Plattformbetrieb (Matching und E-Mail-Handoff). Kontaktdaten werden erst freigegeben, wenn ein Kandidatenprofil akzeptiert wurde. Danach erhalten beide Seiten die Daten per E-Mail, damit sie direkt miteinander kommunizieren können.
Jeder Lebenslauf wird vor der Zustellung automatisch auf E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Links geprüft – auch eingescannte Unterlagen und Fotos. Enthält eine Datei Kontaktdaten, wird die Einreichung gestoppt und der Personalvermittler informiert. Im anonymen Chat werden Kontaktdaten bis zur Freigabe ebenfalls automatisch blockiert.
Kontaktdaten werden erst freigegeben, wenn ein Kandidatenprofil akzeptiert wurde – dann erhalten Personalvermittler und Unternehmen die Daten per E-Mail, damit sie direkt weiterarbeiten können.
Noch eine Frage?
Schreiben Sie uns an info@silenthire.de oder über unser Kontaktformular – wir helfen Ihnen schnell weiter.